Der Sommer verabschiedet sich langsam. Die Tage werden kürzer, morgens ist es frischer und irgendwann steht man wieder vor der Frage:

„Was ziehe ich heute eigentlich an?“ 😄

Aber genau jetzt beginnt für viele Rennradfahrer eine richtig schöne Zeit.

Die große Hitze ist vorbei, die Straßen sind oft leerer und die Landschaft bekommt langsam ihre Herbstfarben.

Zeit für die letzten langen Runden. 🚴‍♂️🍂

🚴 Noch einmal richtig Kilometer sammeln

Im Spätsommer und frühen Herbst gibt es diese perfekten Tage, an denen einfach alles passt.

15 bis 20 Grad, trockene Straßen, Sonne und kaum Wind.

Das sind die Tage, an denen aus der geplanten 60-Kilometer-Runde plötzlich 90 werden.

Und aus „Ich fahre heute locker“ wird dann doch:

„Ach komm, den Anstieg nehmen wir auch noch mit.“ 😂

Gerade jetzt lohnt es sich, die vertrauten Hausrunden noch einmal zu fahren.

Man kennt jede Kurve, jeden Anstieg und weiß ungefähr, wo der Gegenwind kommt.

Und trotzdem fühlt sich die gleiche Strecke im Herbst plötzlich anders an.

🍁 Herbst bedeutet nicht automatisch Saisonende

Nur weil der Sommer vorbei ist, muss das Rennrad noch lange nicht in den Keller.

Im Gegenteil.

Die Temperaturen sind für längere Touren oft angenehmer als im Hochsommer. Kein brennender Asphalt, keine 30 Grad im Trikot und deutlich weniger Hitzestress.

Dafür kommen andere Herausforderungen:

🍂 Laub auf der Straße
💧 feuchte Fahrbahnen
🌫️ Nebel am Morgen
🌬️ wechselnder Wind
🌡️ große Temperaturunterschiede

Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit gehört jetzt einfach dazu.

🧥 Die Kleidungsfrage wird wieder spannend

Im Sommer war die Sache meistens einfach:

Trikot an, Hose an, los.

Jetzt wird es komplizierter.

Morgens vielleicht 8 Grad, mittags 17 Grad und auf der Rückfahrt wieder deutlich kühler.

Armlinge, Beinlinge, Weste oder eine dünne Jacke können deshalb richtig praktisch sein.

Besonders angenehm ist Kleidung, die man während der Fahrt schnell an- und wieder ausziehen kann.

Denn nichts ist nerviger, als nach dem ersten Anstieg komplett überhitzt unterwegs zu sein. 😅

🌤️ Die guten Tage mitnehmen

Irgendwann kommen wieder die kurzen Tage und die frühen Sonnenuntergänge.

Deshalb sollte man die guten Herbsttage bewusst nutzen.

Noch einmal die Lieblingsrunde fahren.

Noch einmal den langen Anstieg.

Noch einmal nach der Arbeit eine schnelle Runde drehen, bevor es dunkel wird.

Und vielleicht auch einfach einmal ohne Trainingsplan losfahren.

Nur Kilometer sammeln.

Kopf frei bekommen.

Fahrrad fahren. ❤️

🚴 Rennradfahren hat keine Saison

Natürlich muss niemand bei Sturm und Dauerregen auf die Straße.

Aber ein bisschen schlechteres Wetter sollte nicht automatisch das Ende der Rennradsaison bedeuten.

Mit der richtigen Kleidung, einer flexiblen Routenplanung und etwas gesundem Menschenverstand kann man noch lange draußen unterwegs sein.

Und manchmal sind gerade die Touren, bei denen man vorher nicht so richtig Lust hatte, später die, an die man sich erinnert.

Also: Nutzt die letzten langen Tage.

Die kurzen kommen früh genug. 😉

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